Heinz Henschel

Bis 2018 kannte man unter dem Namen Heinz Henschel in Deutschland vermutlich nur den berühmten Namensvetter und Eishockey-Spieler aus Berlin. Ein Künstler namens Henschel war gänzlich unbekannt.

Dass sich die Dinge ändern sollten, lag daran, dass jener Heinz Henschel aus Dülken am Niederrhein in Juni 2016 mit 77 Jahren verstarb. Sein Tod offenbarte ein Geheimnis, das er zu Lebzeiten nur mit einer Handvoll Menschen teilte.

Er hinterließ eine nicht enden wollende Flut von Werken, die er in den vergangenen 50 Jahren Nacht für Nacht geschaffen hatte.

Der Kunstpädagoge Gerd Baum war der erste fachkundige Mensch, der sich dem Fund widmete und erahnte, dass sich vor ihm ein wahrer Kunstschatz  auftat. So war er es auch, der Dr. Schwering vom Kevelaerer Museum hinzuzog. Die Entscheidung, dass diese Bilder der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden müssen, ließ nicht lange auf sich warten.

Die Beteiligten dieses besonderen Abenteuers konnten nicht ahnen, welche Welle ihr Wirken auslösen sollte. Die Kabinettausstellung „Wanderer zwischen den Welten – Heinz Henschel“ sprengte in ihrer Klasse alle bisherigen Vorstellungen und Rekorde. Während sich die Presse überschlug und die einschlägigen TV-Kulturmagazine (WDR-Westart und 3Sat-Kulturzeit) mitunter bundesweit über den Künstler berichteten, machten sich Kunstfreunde aus der ganzen Republik nach Kevelaer auf. Egal wie lang die Anreise war, die manch einer in Kauf nahm, niemand wurde enttäuscht. Wer seine Bilder sieht, erliegt ihrem Reiz. Henschel nimmt uns mit auf eine Reise durch seine fantastische Welt.

Seine Bilder und Motive an dieser Stelle zu erläutern, würde den Rahmen sprengen und ist an anderer Stelle nachzuvollziehen. Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf heinzhenschel.de

Bildinformation: Selbstportrait Henschels // Ausschnitt aus der aquarellierten Zeichnung HH_0057 aus dem Jahr 2003.